Unsere Leistungen und Therapien

- Internistische Durchuntersuchung: Prävention, Diagnose & Therapie.
Viele Erkrankungen an inneren Organen können heute frühzeitig erkannt und behandelt werden. Durch rechtzeitige Identifikation von Risikofaktoren kann bereits vielfach das Auftreten von Erkrankungen verhindert werden („Prävention“). Durch frühzeitige Diagnose und Therapie bestehender Erkrankungen kann die Prognose praktisch aller Erkrankungsbilder günstig beeinflusst werden. Dies wird vor allem durch die rasanten Fortschritte im medizinisch-technischen Bereich ermöglicht. Mittels hochauflösendem Ultraschall, ultraschnellen Schnittbildverfahren und neuen labor-chemischen Analysen lässt sich vor allem im Bereich Herz-Kreislauf ( kardiovaskulärer) Erkrankungen sowie auf dem Gebiet der Tumorerkrankungen eine wirksame Therapie rechtzeitig etablieren.
Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern bieten wir das volle Spektrum internistischer Prävention, Diagnostik und Therapie an. Ob eine Abklärung im ambulanten oder stationären Bereich notwendig ist, hängt von der Art, Dauer und Intensität der Beschwerden sowie der Komplexität der zu behandelnden Erkrankung ab. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit eines stationären Kurzaufenthaltes mit kompletter Durchuntersuchung (Check-Up) an.
- Komplette EKG Diagnostik
Durch Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Herzens mittels 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms (EKG) können verschiedene Erkrankungen des Herzens erkannt werden. Dazu gehören Rhythmusstörungen, Durchblutungsstörungen und strukturelle Herzerkrankungen wie Herzklappenerkrankungen oder Herzmuskelerkrankungen. Die Ruhe-EKG Untersuchung gehört daher zum Standard der internistisch-kardiologischen Basisdiagnostik. Die Vorteile der Untersuchung sind, dass die EKG Untersuchung völlig schmerzfrei und risikolos abläuft. Als Nachteil ist das kurze Zeitfenster der Untersuchung zu nennen, sodass z.B. Rhythmusstörungen, die nur manchmal auftreten, oft nicht erfasst werden. Zudem können auch Durchblutungsstörungen in der Ruhe-EKG Untersuchung unentdeckt bleiben. Es gibt für die EKG Untersuchung keine Kontraindikationen (jeder Mensch kann eine solche Untersuchung machen). Die Durchführung einer EKG Untersuchung bedarf keinerlei Vorbereitung.
- Belastungs-EKG (Ergometrie)
Wir bieten die Belastungs-EKG Untersuchung als Fahrrad-Ergometrie an. Nach Aufnahme eines Ruhe-EKG erfolgt die Belastung auf dem Fahrradergometer unter EKG und Blutdrucküberwachung mit zunehmender Belastung auf dem Fahrradergometer bis zur Ausbelastung. Dadurch lässt sich zum einen die Leistungsfähigkeit vermessen, zum anderen treten viele Beschwerden nur unter Belastung auf und können so unter ärztliche Aufsicht nachvollzogen werden: So werden z.B. Durchblutungsstörungen oder Rhythmusstörungen oft auf dem Ruhe-EKG nicht erkannt, durch die Belastungsuntersuchung werden diese Erkrankungen für den Arzt sichtbar gemacht. Im Rahmen der Blutdruckeinstellung sollte ebenfalls eine Ergometrie zur Kontrolle der Blutdruckregulation unter Belastung durchgeführt werden. Die Ergometrie kann hier einerseits helfen, Patienten mit Belastungs-Hypertonie (Bluthochdruck nur bei Anstrengung) zu erkennen, andererseits kann anhand der Ergometrie eine bestehende oder neu-etablierte medikamentöse Therapie optimiert werden.
Die Ergometrie hat also im Vergleich zum Ruhe-EKG den Vorteil einer besseren Genauigkeit in der Erkennung von Krankheiten. Das Risiko von Komplikationen bei einer Ergometrie wie Kollaps, Auslösung von bösartigen Rhythmusstörungen oder schweren Durchblutungsstörungen ist extrem gering, sodass die Untersuchung auch für die Abklärung im ambulanten Bereich sehr gut geeignet ist. Trotz dieser Vorteile gibt es dennoch viele Situationen in denen die Genauigkeit der Ergometrie nicht ausreicht, um bestimmte Erkrankungen zu erkennen oder auszuschließen. Dann kommen aufwendigere, meist bildgebende Untersuchungen zum Einsatz. Auch gibt es gibt für die Ergometrie einige Kontraindikationen (Gründe warum die Untersuchung nicht durchgeführt werden darf). Diese werden von uns vor der Untersuchung geprüft und können der Grund sein, warum eine solche Untersuchung nicht empfohlen wird. Als Vorbereitung für eine Ergometrie empfehlen wir die Mitnahme eines Sportgewandes (bequeme Hose), Sportschuhe (oder feste Halbschuhe) sowie eines Handtuches.
- 24 Stunden-EKG
Die mobile 24 Stunden Elektrokardiographie (Holter-EKG) dient der Aufzeichnung der Herzstromkurve über einen längeren Zeitraum, um so sporadisch auftretende Rhythmusstörungen oder auch Durchblutungsstörungen des Herzens identifizieren zu können. Mittels Holter-EKG kann der Bedarf einer Rhythmus-stabilisierenden medikamentösen Therapie oder auch die Notwendigkeit eines Herzschrittmachers abgeklärt werden. Häufig wird die Untersuchung auch zur Diagnostik bei Kollapszuständen erfolgreich eingesetzt. Bei der Untersuchung wird eine mobiles EKG Gerät in der Größe eines etwa 2cm x 5cm Kästchens mit einem Tragegurt um den Brustkorb umgelegt und über dünne Kabeln mit Klebe-Elektroden am Brustkorb des Patienten verbunden. Die Untersuchung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Die Durchführung einer Holter-EKG Untersuchung bedarf keinerlei Vorbereitung, während der laufenden Untersuchung kann nicht geduscht oder gebadet werden.
- 24 Stunden-Blutdruckmessung
Die mobile 24 Stunden Blutdruckmessung dient der engmaschigen Aufzeichnung der Blutdruckwerte über einen längeren Zeitraum, um so einen lückenlosen Verlauf (Tages- und Nachtprofil) über die Blutdruckregulation des Patienten analysieren zu können. Mittels 24 Stunden Blutdruckmessung kann der Bedarf einer Blutdrucksenkenden Therapie evaluiert werden oder auch eine bestehende Blutdrucksenkende Therapie optimiert werden. Bei der Untersuchung wird eine mobiles Blutdruckmessgerät in der Größe eines etwa 15cm x 15cm Kästchens mit einem Tragegurt um dem Brustkorb umgelegt und mit einer Blutdruckmanschette am Oberarm des Patienten verbunden. Mittels Manschettendruckmessung wird in regelmäßigen Abständen der Blutdruck gemessen. Zusätzlich erfolgt eine Pulswellenanalyse zur Berechnung von Herzzeitvolumen, peripherem Gefäßwiderstand und "Kreislaufbelastung", dies ist die modernste Form der mobilen Holter-Blutdruckanalyse. Die Untersuchung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Die Durchführung einer 24 Stunden Blutdruckmessung bedarf keinerlei Vorbereitung, während der laufenden Untersuchung kann nicht geduscht oder gebadet werden.
- Echokardiographie / Herzultraschall
Die Herzultraschalluntersuchung ist heute zweifellos die wichtigste nicht-invasive kardiologische Untersuchung. Mittels hoch-auflösendem Herzultraschall können Herzklappenerkrankungen, Herzmuskelerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Herzschwäche, Lungenhochdruck und viele andere Herz- und Herzgefäßerkrankungen schmerzfrei und rasch erkannt werden. Darüber hinaus stellt die Herzultraschalluntersuchung eine der wichtigsten Verlaufsuntersuchungen für herzkranke Patienten dar. Die Vorteile der Untersuchung sind die risikolose Darstellung der Herzfunktion sowie die rasche und schmerfreie Untersuchungstechnik. Als Nachteil der Herzultraschalluntersuchung muss die fehlende Genauigkeit hinsichtlich der Erkennung leichterer Durchblutungsstörungen (Angina pectoris) berücksichtig werden. Hier sind oft zusätzliche Untersuchungen notwendig. Die Herzultraschalluntersuchung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden und bedarf keiner speziellen Vorbereitung.
- Knöcheldruckmessung und Oszillographie
Durch diese Messverfahren können Durchblutungsstörungen der Arm- und Beingefäße ohne Belastung für den Patienten entdeckt werden, auch eignen sich diese Untersuchungen besonders zur Verlaufskontrolle bei bekannten Gefäßerkrankungen. Mittels spezieller Blutdruckmanschetten an Armen und Beinen kann die Durchblutung der Extremitäten vermessen werden. Anhand der erhobenen Befunde kann dann der „Kompensationsgrad“, also das Ausmaß der Durchblutungsstörung bestimmt werden. Vor allem bei der Frage nach einer Schaufenstererkrankung oder einer „kritischen“ Durchblutungsstörung sind beide Verfahren unersetzlich in der Erstdiagnostik.
Der Vorteil dieser Messverfahren liegt in der für den Patienten völlig schmerfreien und risikolosen Untersuchung und der raschen Verfügbarkeit. Als Nachteil der Untersuchung muss die fehlende Information über den genauen Ort der Gefäßveränderungen berücksichtigt werden. Zur Lokalisationsdiagnostik (wo und wie lange ist die Gefäßverengung) bedarf es zusätzlicher Untersuchungsverfahren wie z.B. dem Gefäßultraschall. Die Durchführung dieser Untersuchungen bedarf keinerlei Vorbereitung.
- Venöse Photo-Plethysmographie
Mittels Photoplethysmographie können Venenerkrankungen der Beine erkannt und vermessen werden. Kleine Messsonden werden am Unterschenkel des Patienten aufgeklebt, Parameter des venösen Rückstroms werden dann in Ruhe und nach Belastung gemessen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und risikolos und dient vor allem der Diagnostik der chronisch venösen Insuffizienz (Venenschwäche) bei Patienten mit geschwollenen Beinen. Zur genauen Lokalisationsdiagnostik (wo und wie lange ist die Venenschwäche) bedarf es zusätzlicher Untersuchungsverfahren wie z.B. dem Gefäßultraschall. Die Durchführung dieser Untersuchung bedarf keinerlei Vorbereitung.
- Gefäßultraschalluntersuchung der Karotis und Vertebralis (Halsschlagadern)
Mittels hoch-auflösendem Ultraschall können die vorderen Halsschlagadern (Arteria carotis) und hinteren Halsschlagadern (Arteria vertebralis) in ihrem Verlauf vom Austritt aus der Hauptschlagader (Aorta) bis zum Eintritt in den Schädel analysiert werden. Die Untersuchung verfolgt 2 Ziele:
Erstens finden sich in diesem Bereich am weitaus häufigsten Durchblutungsstörungen der Gehirngefäße, bis zu einem Drittel der Schlaganfälle werden durch Verengungen der Halsschlagadern in diesem Bereich verursacht. Durch die Ultraschalluntersuchung können diese Verengungen rechtzeitig erkannt, vermessen und falls notwendig einer Therapie zugeführt werden bevor ein Schlaganfall entsteht. Da die meisten Schlaganfälle ohne Warnsymptome auftreten, empfehlen wir routinemäßig die Durchführung einer Karotis-Ultraschalluntersuchung im Sinne eines Screenings, um Risikokonstellationen rechtzeitig zu erkennen. Bei Patienten mit bereits abgelaufenem Schlaganfall oder auch „Schlagerl“(leichter Schlaganfall) sollte innerhalb kürzester Zeit ebenfalls eine Karotis-Ultraschalluntersuchung durchgeführt werden, um eine Verengung der Halsgefäße als Ursache zu erkennen und gegebenenfalls einer raschen Behandlung zuzuführen, bevor ein weiterer Schlaganfall auftritt.
Zweitens dient die Untersuchung der Arteria carotis mittels Ultraschall als „Indikator-Gefäß“ zur frühzeitigen Feststellung von Gefäßerkrankung im menschliche Körper. Durch Vermessung der Intima-Media-Dicke (engl. intima-media-thickness IMT) kann das „Herz- und Gefäßrisiko“ des Patienten abgeschätzt werden. Die Untersuchung der Karotis hilft somit beispielsweise auch der Entscheidungsfindung welches Herz- und Gefäßrisiko beim individuellen Patienten vorliegt und ob eine Behandlung notwendig ist.
Die Vorteile der Untersuchung sind, dass sie völlig schmerzfrei ist und rasch durchgeführt werden kann, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Als Nachteil, muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computer-Tomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschall Untersuchung der Halsgefäße bedarf keinerlei Vorbereitung.
- Gefäßultraschalluntersuchung der Armschlagadern und Armvenen
Mittels hoch-auflösendem Ultraschall können die Armschlagadern (Arterien) und Armvenen in ihrem gesamten Verlauf vom Austritt aus der Brustkorb bis zur Hand analysiert werden. Erkrankungen der Armschlagadern sind relativ selten, sodass die Untersuchung der Armarterien meist nur bei speziellen Fragstellungen durchgeführt wird. Erkrankungen der Armvenen sind vor allem Thrombosen. Diese können spontan (ohne ersichtlichen Auslöser) oder aufgrund bestimmter Umstände (z.B. nach Venenpunktionen oder venösen Verweilkanülen) auftreten. Hier kann die Ultraschalluntersuchung die klinische Diagnose sichern und ist die Basis für die weitere Therapieentscheidung. Die Vorteile der Untersuchung sind, dass sie völlig schmerzfrei ist und rasch durchgeführt werden kann, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computer-Tomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschall Untersuchung der Armgefäße bedarf keinerlei Vorbereitung.
- Gefäßultraschalluntersuchung der Bauchschlagader (Aorta)
Die Ultraschalluntersuchung der Hauptschlagader im Bauchbereich dient der Erkennung von Aortenaneurysmen (Erweiterung der Bauchschlagader mit der Gefahr der Gefäßzerreisung). Je größer der Durchmesser eines solchen Aneurysmas, desto größer ist die Gefahr, dass dieses zerplatzen kann. Mittels hoch-auflösender Ultraschalluntersuchung kann der Durchmesser der Bauchschlagader vermessen werden und ein Aneurysma erkannt werden. Die Vorteile der Untersuchung sind, dass sie völlig schmerzfrei ist und rasch durchgeführt werden kann, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computer-Tomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschall Untersuchung der Bauchschlagader erfolgt am besten im nüchternen Zustand (keine Nahrungsaufnahme für 6 Stunden). Blähende Speisen oder Getränke sollen am Vortag der Untersuchung gemieden werden.
- Gefäßultraschalluntersuchung der Nieren- und Eingeweidegefäße
Mittels hoch-auflösender Ultraschalluntersuchung der Nieren und Eingeweidegefäße können Durchblutungsstörungen entdeckt werden. Verengungen der Nierenschlagadern können eine Ursache für Bluthochdruck sein. Vor allem bei jungen Patienten mit Bluthochdruck oder Patienten mit schwer-einstellbarem Bluthochdruck muss an diese Erkrankung gedacht werden und eine entsprechende Untersuchung durchgeführt werden. Verengungen der Eingeweideschlagadern sind sehr selten, die Notwendigkeit einer entsprechenden Ultraschalluntersuchung ist daher nur bei speziellen Fragstellungen gegeben.
Die Vorteile der Untersuchung sind, dass sie völlig schmerzfrei ist und rasch durchgeführt werden kann, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computer-Tomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschall Untersuchung der Nieren- und Eingeweideschlagadern erfolgt am besten im nüchternen Zustand (keine Nahrungsaufnahme für 6 Stunden). Blähende Speisen oder Getränke sollen am Vortag der Untersuchung gemieden werden.
- Gefäßultraschalluntersuchung der Becken- und Beinschlagadern und –Venen
Mittels hochauflösender Ultraschalluntersuchung können die Beinschlagadern (Arterien) und Beinvenen im gesamten Verlauf untersucht werden. Erkrankungen der Beingefäße gehören zu den häufigsten Gefäßerkrankungen überhaupt und umfassen als wichtigste Krankheitsbilder auf dem Gebiet der arteriellen Erkrankungen die „Schaufensterkrankheit“ (periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz „paVK“) sowie auf dem Gebiet der venösen Erkrankungen die Venenthrombose. Beide Erkrankungsbilder stellen eine potentielle Gefahr für die betroffenen Patienten dar und können mittels Ultraschalluntersuchung verlässlich diagnostiziert werden.
Die Vorteile der Untersuchung sind, dass sie völlig schmerzfrei ist und rasch durchgeführt werden kann, ohne jegliches Risiko für den Patienten. Die Untersuchung ist wichtigster Bestandteil der weiteren Therapieplanung. Als Nachteil muss eine manchmal nicht ausreichende Genauigkeit bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten berücksichtigt werden. In diesen Fällen wird von uns eine zusätzliche Schnittbild-Untersuchung (Magnetresonanz-Untersuchung oder Computer-Tomographie) veranlasst. Die Durchführung einer Ultraschall Untersuchung der Beingefäße bedarf keinerlei Vorbereitung.
- Angiographie und minimal invasive Therapie: Herzkatheter und Gefäßkatheter mit Ballondehnung & Stentimplantation (Einsatz von Gefäßstützen):
- Karotis und hirnversorgende Gefäße (Halsschlagadern): Karotis-Stent-Angioplastie
Die interventionelle Therapie (Stent-Angioplastie) ist eine minimal invasive Behandlungsalternative zur Karotis-Chirurgie in der Therapie von Verengungen der hirnversorgenden Gefäße. Durch Einbringen einer Gefäßstütze („Stent“) in die verengte Halsschlagader kann die Gehirndurchblutung wieder normalisiert werden und so das Schlaganfallrisiko reduziert werden. Die Behandlung erfolgt ausschließlich stationär. Die notwendigen Voruntersuchungen umfassen eine fachärztlich-neurologische Untersuchung, eine Karotissonographie, sowie meist zusätzliche bildgebende Untersuchungen wie die Computertomoraphie oder die Magnetresonanztomographie. Nach lokaler Vereisung im Bereich der Leistenschlagader erfolgt die Gefäßpunktion und Einlage einer dünnen Kanüle. Danach kann ein Katheter (flexibler Kunststoff-Schlauch) zur verengten Halsschlagader vorgebracht werden und über diesen das Gefäß mittels Röntgen zur Darstellung gebracht werden. Die Engstelle kann dann aufgedehnt und mit einer Gefäßstütze versorgt werden. Dieser Vorgang ist vollkommen schmerzfrei.
Die Behandlung dient der „Schlaganfallprophylaxe“, dennoch ist mit dem Einsatz des Stents während und unmittelbar nach der Intervention auch ein gewisses Schlaganfall- und Komplikationsrisiko verbunden, sodass Nutzen und Risiko der Behandlung sowie Behandlungsalternativen jeweils vorsichtig für jeden Patienten abgewogen werden müssen. Therapiealternativen sind die chirurgische Endarterektomie (Ausschälungsplastik) oder eine rein medikamentöse Therapie.
- Herzkranzgefäße: Herzkatheter, Koronarangiographie und Koronarstentimplantation
Die Herzkatheteruntersuchung und Koronarangiographie ist der „goldene Standard“ zur Diagnose von Verengungen der Herzkranzgefäße (Koronargefäße). Verengungen der Herzkranzgefäße können zu Symptomen wie Angina pectoris oder Herzschwäche führen. Verschlüsse der Herzkranzgefäße sind Ursache von einem oft katastrophalen Ereignis und der häufigste Todesursache in Österreich, dem Herzinfarkt. Bei entsprechenden Symptomen wie Beklemmungsgefühl, Schmerzen, Atemnot, Druckgefühl oder Enge der Brust („Angina pectoris“) muss eine Verengung der Herzkranzgefäße als mögliche Ursache untersucht werden. Erscheint die Symptomatik bedrohlich wie bei einem beginnenden Infarkt oder lassen die Ergebnisse aus zusätzlichen Untersuchungen eine Erkrankung der Herzkranzgefäße vermuten, kann mittels Herzkatheter nicht nur eine sichere Diagnostik, sondern auch eine Therapie der Verengungen oder Verschlüsse durch Einsatz von Gefäßstützen („Stents“) erfolgen. Die Untersuchung erfolgt ausschließlich unter stationären Bedingungen. Nach lokaler Vereisung im Bereich der Leistenschlagader oder der Handschlagader erfolgt die Gefäßpunktion und Einlage einer dünnen Kanüle. Danach kann ein Katheter (flexibler Kunststoff-Schlauch) zum Herzen vorgebracht werden und über diesen die Herzkranzgefäße mittels Röntgen zur Darstellung gebracht werden. Finden sich Engstellen, so können diese aufgedehnt und mit einer Gefäßstütze versorgt werden. Diese Vorgänge sind vollkommen schmerzfrei. Die Untersuchung ist risikoarm, jedoch nicht risikolos, sodass Nutzen und Risiko der Behandlung sowie Behandlungsalternativen jeweils vorsichtig für jeden Patienten abgewogen werden müssen. Therapiealternativen sind die chirurgische Bypassoperation oder eine rein medikamentöse Therapie.
- Nieren- und Eingeweidearterien
Nieren und Eingeweideschlagadern sind Seitenäste der Bauchschlagader (Aorta abdominalis). Verengungen der Nierenschlagadern können Ursache von Bluthochdruck sein. Langjährige und hochgradige Verengungen der Nierenschlagadern führen zu Nierenschwäche und Nierenversagen. Verengungen der Eingeweideschlagadern (Darmschlagadern) und Durchblutungsstörungen des Darmes können Ursache von Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen sein. Bestätigen bildgebende Untersuchungen (Ultraschall, Computertomographie und Magnetresonanztomographie) eine solche Verengung, kann eine Behandlung mittels Stent-gestützter Angioplastie erwogen werden. Hierbei wird durch Einsatz einer Gefäßstütze (Stent) die Durchblutungsstörung behoben. Die Untersuchung erfolgt ausschließlich unter stationären Bedingungen. Nach lokaler Vereisung im Bereich der Leistenschlagader oder der Handschlagader erfolgt die Gefäßpunktion und Einlage einer dünnen Kanüle. Danach kann ein Katheter (flexibler Kunststoff-Schlauch) zur Bauchschlagader und zum verengten Gefäß vorgebracht werden und über diesen die Gefäße mittels Röntgen zur Darstellung gebracht werden. Engstellen können dann aufgedehnt und mit einer Gefäßstütze versorgt werden. Diese Vorgänge sind vollkommen schmerzfrei. Die Untersuchung ist risikoarm, jedoch nicht risikolos, sodass Nutzen und Risiko der Behandlung sowie Behandlungsalternativen jeweils vorsichtig für jeden Patienten abgewogen werden müssen. Therapiealternativen sind die chirurgische Bypassoperation oder eine rein medikamentöse Therapie.
- Becken- und Beingefäße
Die Erkrankung von Becken- und Beinschlagadern ist eine der häufigsten Gefäßerkrankungen und kann zu Beschwerden der „Schaufensterkrankheit“ oder im fortgeschrittenen Stadium zur kritischen Ischämie (kritischen Minderdurchblutung) und drohender Amputation führen. Die Erkrankung wird meist durch Ultraschall oder andere bildgebende Untersuchungen diagnostiziert. Mittels Gefäßkatheter können verengte oder verschlossene Gefäße gedehnt oder mit einer Gefäßstütze („Stent“) versorgt und so die Durchblutung wieder verbessert werden. Die Untersuchung erfolgt ausschließlich unter stationären Bedingungen. Nach lokaler Vereisung im Bereich der Leistenschlagader oder der Handschlagader erfolgt die Gefäßpunktion und Einlage einer dünnen Kanüle. Danach kann ein Katheter (flexibler Kunststoff-Schlauch) zum verengten Gefäß vorgebracht werden und über diesen die Gefäße mittels Röntgen zur Darstellung gebracht werden. Engstellen oder Verschlüsse können dann aufgedehnt und mit einer Gefäßstütze versorgt werden. Diese Vorgänge sind vollkommen schmerzfrei. Die Untersuchung ist risikoarm, jedoch nicht risikolos, sodass Nutzen und Risiko der Behandlung sowie Behandlungsalternativen jeweils vorsichtig für jeden Patienten abgewogen werden müssen. Therapiealternativen sind die chirurgische Bypassoperation oder eine rein medikamentöse Therapie.
- Komplette Labordiagnostik
Labormedizinische Untersuchungen sind heute ein integraler Bestandteil der medizinischen Diagnostik, da fast alle Erkrankungen Veränderungen in der Zusammensetzung des Blutes verursachen. Die Durchführung der Laboruntersuchungen erfolgt in Zusammenarbeit mit der WienerPrivatklinik.
- Komplette radiologische Diagnostik inkl. konventionellem Röntgen, Ultraschalluntersuchung, Computertomographie und Magnetresonanz Untersuchung sowie Magnetresonanzangiographie
Bildgebende Verfahren sind heute ein wichtiger Bestandteil internistischer Diagnostik. Die Durchführung dieser bildgebenden Verfahren erfolgt an der Röntgenordination der Wiener Privatklinik. Modernste Geräte und erfahrene Untersucher garantieren eine qualitativ hochwertige Diagnostik. Die Untersuchungen können ambulant oder stationär durchgeführt werden, ob eine spezielle Vorbereitung notwendig ist, hängt von der Art der Untersuchung ab.
- Spirometrie (Lungenfunktion)
Mittels Lungefunktionsuntersuchung können Störungen der Atmungsorgane identifiziert werden bzw. die Indikationsstellung und Überwachung der Therapie von Lungenerkrankungen durchgeführt werden. Die Lungenfunktion vermisst die Luftströme beim Ein- und Ausatmen und erlaubt so Rückschlüsse auf Behinderungen in den Atemwegen. Die häufigste Erkrankung, die durch eine Lungenfunktion erkannt werden kann, ist die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) mit ihren 2 Untergruppen, der chronischen Bronchitis und dem Lungenemphysem (Lungenüberblähung). Die Durchführung der Lungenfunktion inklusive der Möglichkeit von Provokationsuntersuchungen und Ganzkörperplethysmographie erfolgt in Zusammenarbeit mit den Konsiliar-Fachärzten für Pulmologie (Lungenheilkunde) an der Wiener Privatklinik. Der Vorteil der Lungenfunktion ist die schmerzfreie und risikolose Untersuchungstechnik, die rasche Verfügbarkeit und die hohe Diagnosesicherheit. Die Lungenfunktion kann allerdings die Bildgebung der Lungen (Röntgen, CT) in vielen Fragestellungen nicht ersetzen. Die Untersuchung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Die Durchführung einer Lungenfunktion bedarf keinerlei Vorbereitung.
- Endoskopie (Gastroskopie, Colonoskopie)
Magen- und Darmspiegelungsuntersuchungen sind heute ein wichtiger Bestandteil der internistischen Abklärung von Magen- und Darmleiden. Diese Untersuchungen werden routinemäßig unter Verwendung eines Schlafmittels völlig schmerzfrei durch Konsiliarfachärzte an der Wiener Privatklinik durchgeführt. Die Untersuchungen bedürfen einer speziellen Vorbereitung und können ambulant und stationär durchgeführt werden.
- Konsiliarfachärztliche Betreuung aller Fachrichtungen
Die Wiener Privatklinik ist aufgrund ihrer engen personellen Anbindung an die Universitätskliniken sowie an zahlreiche Exzellenzzentren ein einzigartiges Kompetenzzentrum mit lückenloser Verfügbarkeit von Spezialisten aus allen medizinischen Fachbereichen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Vermittlung eines Konsiliarfacharztes.
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